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Was kommt nach der Braunkohle?

Info-Veranstaltung in Hoyerswerda: Was kommt nach der Braunkohle?

Oliver Schenk, Sächsischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Sächsischen Staatskanzlei informierte über die Ergebnisse der Kommission WSB
Oliver Schenk und Podiumsteilnehmer informieren über die Ergebnisse der Kommission WSB (Foto: Frank Müller)

Info-Veranstaltung in Hoyerswerda zur Strukturentwicklung in der Lausitz findet großen Zuspruch

(Hoyerswerda, 18.03.2019) "Was kommt nach der Braunkohle?" – zu diesem Thema hatte die Sächsische Staatskanzlei nach Hoyerswerda geladen.

Der Einladung zur Diskussion waren etwa 100 Gäste gefolgt. Oliver Schenk, Sächsischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Sächsischen Staatskanzlei informierte über die Ergebnisse der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung". Mit ihm waren auf dem Podium: 

  • Stefan Skora, Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda
  • Heike Zettwitz, Dezernentin Landratsamt Görlitz
  • Kathrin Schlesinger, Lausitzer Technologiezentrum Lautech​​​​​​​
  • Christoph Biele, Zukunftswerkstatt Lausitz

In einem kurzen Statment konnte jeder Podiumsteilnehmer aus seiner Sicht über die Auswirkungen des Abschlussberichts auf die Strukturentwicklung in der Lausitz sprechen. Kathrin Schlesinger von der Lautech informierte über die Idee, ein Zentrum für Bauen und Wohnen in Hoyerswerda anzusiedeln.

In der anschließenden Diskussionsrunde mit den Referenten konnten die Gäste Fragen stellen und Ideen für die Region nennen. So wurden über den Infrastruktur-Ausbau, die Anbindung an die Metropolen, die Lausitz als 5G-Modellregion gesprochen oder gefragt, wie die Lausitz für die Jugend attraktiv bleibt.

Das Fazit nach über zwei Stunden: Der Abschlussbericht der Strukturwandelkommission bietet der Lausitz viele Ansätze, um die Region zukunftsfähig zu gestalten. Diese müssen als einmalige Chance verstanden werden, die Zukunft mitzugestalten. Ein gemeinsamer Kraftakt ist notwendig, die länderübergreifende Sicht ist existenziell, der Kommunikation miteinander muss mehr Bedeutung zugemessen werden.

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